ID06_Apparate und Leitungen, einfache Verbraucherinstallation , EFH, Wohnungsbau

Handlungssituationen
HS1:
Sie planen für den Kunden eine Korridorbeleuchtung, welche aus mehreren Deckenspots besteht. Diese werden über einen Schrittschalter gesteuert. Als Vorbereitung für das Einlegen vermassen Sie die Lampen, Schalter und Abzweigdosen im Installationsplan.
HS2:
Sie erhalten den Auftrag, die Treppenhausbeleuchtung in einem Mehrfamilienhaus zu installieren. Die Beleuchtung wird über beleuchtete Drucktaster gesteuert.
HS3:
Sie erweitern in einem Korridor eine bestehende Wechselschaltung (Sch 3) um eine zusätzliche Schaltstelle. Die neue Schaltstelle wird mit einer Orientierungsleuchte ausgerüstet, um die Bedienung bei Dunkelheit zu erleichtern.
HS4:
In einem Übungslabor einer Berufsschule sollen Sie an verschiedenen Verbrauchern, welche parallel geschaltet sind, Messungen und Berechnungen zu Spannung, Strom, Widerstand und Leistung durchführen.
HS5:
Sie begleiten Ihren Monteur bei der Erstprüfung einer Parterrewohnung mit Sitzplatz. Ihr Monteur beauftragt Sie, die Sichtkontrolle zu übernehmen (Basisschutz, IP-Schutz, …). Im anschliessenden Gespräch, in welchem Sie dem Monteur Ihre Befunde mitteilen, möchte er von Ihnen wissen, welche Schutzmassnahmen neben dem Basisschutz es gegen den elektrischen Schlag gibt.
Kenntnisse
Info
- Kennt die Grundlagen des massstäblichen Rechnens und weiss, wie diese beim Einmessen von Installationsplänen angewendet werden. b3.2
- Kennt den grundlegenden Aufbau einer Schrittschaltung und Minuterie im Wirkschaltschema, Stromlaufschema, Apparateplan und Installationsplan (UP) mit den korrekten Symbolen und Bezeichnungen1 a2.1
- Kennt den grundlegenden Aufbau einer Sch 6 Schaltung im Wirkschaltschema und Installationsplan mit den korrekten Symbolen und Bezeichnungen (UP)1 a2.1
- Sie wissen, wie die Lampenschaltung Sch 0 - 3, mit Orientierungs- und Kontrolllampen erweitert werden.1 a2.1
- Sie kennen die mathematischen Zusammenhänge von Spannung, Strom und Widerstand in einer Parallelschaltung. a2.4
- Sie kennen die mathematischen Zusammenhänge der Leistung und können diese messen. a2.4
- Sie kennen Schutzmassnahmen gegen den elektrischen Schlag (Basisschutz, Fehlerschutz, Zusatzschutz) als Übersicht (ohne Funktionsweise) a2.2
- Sie kennen den Aufbau der Gesetzespyramide (NIN-C 1.0), NIN/NIV-Begriffe und Normwerte. b1.3
- Sie kennen die Leitungsabschnitte und Üu gemäss NIN-C 3.1.0 Bild 1 (S. 97) b1.3
Hinweise
Note
- 1 Schaltungen auch praktisch im Labor umsetzen